Wägezellen Ringtorsionswägezellen

Das Ringtorsions-Messprinzip ist relativ neu und ideal geeignet für Laststufen, für die normalerweise Scher- und Biegestäbe eingesetzt werden. Die Wägezelle ist in der Regel flach und aus rostfreiem Stahl mit vier in Vollbrückenschaltung angeordneten kreisförmigen DMS. Diese sind auf einen ringförmigen Teil des Messkörpers aufgeklebt, der sich bei Lasteinleitung verbiegt. Dabei wird der Durchmesser des Ringes oben kleiner, während er sich unten vergrößert. Das heißt, bei einer Belastung werden zwei DMS zusammengedrückt und zwei gedehnt.

Der geometrische Aufbau des Messelementes bietet im Vergleich zur Messung nach dem Prinzip der Scherkraft- bzw. Biegekraftmessung verbesserte Spezifikationen hinsichtlich Kriechverhalten und Hysterese.

Da die Belastung als Druckkraft wirkt, unterliegt die Ringtorsions-Wägezelle nicht dem für Biegestäbe typischen mechanischen Moment. Sie ist daher inhärent sicherer und trotzdem extrem flach. Ein mechanischer Überlastschutz ist durch den festen Abstand zwischen Lasteinleitungsring und Grundplatte gewährleistet. Aufgrund ihrer sehr geringen Verformung sind Ringtorsions-Wägezellen ideal für schnelles Wägen geeignet, jedoch auch empfindlicher gegenüber Schocküberlastung.

Ringtorsion

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